Pacing am RAAM

Pacing Strategies of Ultra-Cyclists at the ‘Race Across America’.

Bislang gibt es wenige Untersuchungen wie sich die Geschwindigkeit resp. Leistung bei sehr langen Ausdauerbelastungen verändert.

Wir haben die Veränderung der Geschwindigkeit am ‚Race Across AMerica‘ von 2010 bis 2014 untersucht und dabei die Einflüsse von Höhenunterschieden sowie Temperatur und Wind berücksichtigt.

Anhand einer Formel haben wir auch versucht die Wattleistung abzuschätzen. Es zeigte sich dass die Geschwindigkeit im Laufe des Rennens kontinuierlich abnahm wobei die Männer schneller waren als die Frauen.

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Schlafen und Leistung im Ultramarathon

Sleep Management Strategy and Performance in an Extreme Mountain Ultra-marathon.

Eine französische Gruppe hat untersucht ob es einen Zusammenhang zwischen Schlafpausen und Leistung beim Ultra-Trail Mont-Blanc gibt.

Während dem Lauf machten 28% der Finisher eine Schlafpause. Allerdings waren die Läufer ohne Schlafpause schneller als die Läufer mit Schlafpause.

Läufer die sich vor dem Wettkampf mehr Schlaf gönnten waren schneller im Ziel.

Die Autoren kamen zum Schluss dass mehr Schlaf vor dem Rennen entscheidend ist für die Leistung am Rennen.

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Laufen und der Zusammenhang mit Körperbau und Training

Running and the association with anthropometric and training characteristics

Laufsport kann als Sprintdisziplin auf der Bahn über wenige Meter bis 10 km bis hin zu Marathon und Ultramarathons über hunderte bis tausende Laufkilometer ausgeübt werden. Die Leistung wird dabei von einer Vielzahl von Faktoren des Körperbaus sowie des Trainings beeinflusst.

Morphologische Besonderheiten wie Hautfaltendicken, Körperfettanteil, Umfänge und Länge der Gliedmassen, Gewicht, Grösse und Body Mass Index (BMI) scheinen einen Einfluss auf die Laufleistung zu haben.

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Frauen schwimmen schneller im ‘Catalina Channel’

Women cross the ‘Catalina Channel’ faster than men

Seit 1875 gibt es lange resp. extreme Schwimmveranstaltungen.

Damals begann es mit dem Ärmelkanal, im Verlauf kamen das ‚Manhattan Island Marathon Swim‘ sowie das ‚Catalina Channel Swim‘ hinzu. Die drei Veranstaltungen ‚English Channel Swim‘, ‚Manhattan Island Marathon Swim‘ und ‚Catalina Channel Swim‘ werden zusammengefasst als ‚Triple Crown of Open Water Swimming‘.

Wenn man nun die Leistungen dieser drei Veranstaltungen anschaut, so wurde bisher nachgewiesen dass im ‚English Channel Swim‘ die besten Frauen etwa gleich schnell sind wie die besten Männern und im ‚Manhattan Island Marathon Swim‘ die besten Frauen gar die besten Männer übertreffen konnten. Die Frage stellte sich nun wie es im ‚Catalina Channel Swim‘ aussieht. Wir haben nun die Leistung der Schwimmer im ‚Catalina Channel Swim‘ von 1927 bis 2014 untersucht.

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Muskelkrämpfe bei Ultraläufern

Muscle Cramping During a 161-km Ultramarathon: Comparison of Characteristics of Those With and Without Cramping

Bei 100-Meilen-Läufern wurden Läufer mit und Läufer ohne Muskelkrämpfe untersucht.

Es zeigte sich das rund 14% der Läufer Krämpfe hatten und rund 53% beinahe Krämpfe bekamen. Am meisten Krämpfe traten in den Waden (54%), Quadrizeps (44%) und Hamstrings (33%) auf.

Bei Läufern mit Krämpfen hatten früher schon Krämpfe und nach dem Lauf höhere CK-Werte.

Die ganze Arbeit findet man unter https://www.sportsmedicine-open.com/content/2/1/8

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Rhabdomyolyse und Hyponatriämie

Rhabdomyolysis and exercise-associated hyponatremia in ultra-bikers and ultra-runners.

Es gibt Hinweise für einen Zusammenhang zwischen belastungsinduzierter Hyponatriämie, Rhabdomyolyse und Nierenversagen bei Extremausdauerbelastungen.

Dies wurde bisher mehrheitlich für Ultraläufer untersucht und bestätigt.

Wir haben nun in 7 unterschiedlichen Ultrarennen untersucht ob sich dieser Zusammenhang auch in anderen Disziplinen bestätigen lässt. Wir fanden eine Rhabdomyolyse bei 2 hyponatriämischen und bei 4 normonatriämischen Läufern.

Bei allen Läufern kam es zu keinen Nierenproblemen.

Die ganze Arbeit kann man nachlesen unter https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26113805/

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Hyponatriämie trotz Natriumzufuhr

Symptomatic Exercise-Associated Hyponatremia in an Endurance Runner Despite Sodium Supplementation

Allgemein bekannt ist das eine symptomatische Hyponatriämie durch eine Flüssigkeitsüberladung zustande kommt.

In gewissen Kreisen ist man der Meinung dass eine Natriumzufuhr vor einer Hyponatriämie schützen soll. Eine amerikanische Gruppe präsentiert einen Fallbericht eines Läufers, der nach einer belastungsinduzierten Hyponatriämie nach einer Ernährungsberatung Natrium unter Belastung zuführte. Trotz ausgiebiger Natriumzufuhr während eines 72 km langen Laufes kam es zu einer symptomatischen Hyponatriämie.

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Wer läuft wann wie schnell?

One hundred and fifty years of sprint and distance running - Past trends and future prospects.

Nachweislich sind die Laufleistungen auf Sprint- und längeren Laufstrecken in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert worden.

Eine italienische Gruppe hat anhand von verschiedenen Laufwettkämpfen untersucht wie sich die Leistung im Jahr 2100 entwickelt haben wird.

Es wird erwartet dass die Frauen 10-20% langsamer sein werden als die Männer, die Grenze von 9.50 Sek. über 100 m wird erst am Ende dieses Jahrhunderts unterboten und etliche Rekorde über Mittel- und Langdistanzen werden innerhalb der nächsten zwei bis drei Dekaden gebrochen.

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Erfahrung im Ultratriathlon

The aspect of experience in ultra-triathlon races

Viele Arbeiten deuten darauf hin dass gerade bei langen bis sehr langen Ausdauerbelastungen der Aspekt der Erfahrung sehr entscheidend ist.

Wir stellten uns die Frage ob erfolgreiche Finisher von sehr langen Triathlonrennen wie fünffacher oder zehnfacher Ironman vorher viele kürzere Rennen gemacht haben oder ob deren Wettkampfzeiten eher von Bedeutung ist.

Alle Frauen und Männern die zwischen 1985 und 2014 mindestens einen doppelten, dreifachen, fünffachen und zehnfachen Ironman gefinisht hatten wurden berücksichtigt. Es kam heraus dass die Anzahl bisher gefinishter kürzerer Rennen nicht mit der Anzahl der längeren Rennen korrelierte. Hingegen zeigte sich ein klarer Zusammenhang zwischen den Abschnitts- und Schlusszeiten der kürzeren Strecken mit den Abschnitts- und Schlusszeiten der längeren Strecken.

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