Infodemiologie im Triathlon

Infodemiological data of Ironman Triathlon in the study period 2004-2013

Wir haben untersucht wie häufig Triathleten (und andere Menschen) seit 2004 über die Suchmaschine GOOGLE nach dem Begriff Ironman-Triathlon suchen.

Der Suchverlauf war zyklisch über die Jahre, korrelierte mit der Anzahl der jährlichen Finisher und Frauen waren öfter am Surfen als Männer. Jüngere Athleten die viel häufiger im Internet surften waren viel weniger an den Wettkämpfen.

Es zeigten sich auch ein Zusammenhang bei den Männern zwischen Radzeit und Nachfrage im Internet sowie ein Zusammenhang zwischen den Ländern mit den meisten Medaillen und Suche im Internet.

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Laborveränderungen bei jüngeren und älteren Ultraläufern

Predicting race time in male amateur marathon runners

Bisher gab es schon einige Anläufe Formel zu entwickeln um die Marathonlaufzeit möglichst exakt vorauszusagen.

Eine spanische Gruppe hat nun bei 84 Männern verschiedene Variablen (Körperbau, Training, Muskelkraft, Ruffier-Test) gemessen und geschaut mit welchen Variablen die Zeit am besten vorausgesagt werden kann. Viele der Variablen korrelierten mit der Laufzeit.

Es zeigten sich 2 Modelle bei denen Körperfett, Veränderung der Herzfrequenz in der Erholung nach dem Ruffier-Test und die Halbmarathonzeit (Modell 1) sowie Körperfett, Veränderung der Herzfrequenz in der Erholung nach dem Ruffier-Test und die 10-km-Zeit (Modell 2) die Wettkampfzeit am besten vorhersagen konnten.

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Laborveränderungen bei jüngeren und älteren Ultraläufern

Changes in blood morphology and chosen biochemical parameters in ultra-marathon runners during a 100-km run in relation to the age and speed of runners

Eine polnische Gruppe nach verschiedene Laborwerte bei einem 100-km-Lauf gemessen und untersucht ob die Veränderungen der Werte abhängig sind vom Alter der Läufer. Sie haben bei 14 Männern bei einem 100-km-Lauf vor, während und nach dem Lauf Blutwerte abgenommen.

Es kam zu einem Anstieg von Myoglobin und Bilirubin. Die Veränderung der Zahl der weissen Blutkörperchen korrelierte mit dem Muskelschaden.

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Leistungsentwicklung bei Altersklassenschwimmern im Brustschwimmen

Performance Trends in Age Group Breaststroke Swimmers in the FINA World Championships 1986-2014

Die Leistungsentwicklung bei Brustschwimmern wurde bisher nur für Spitzenschwimmer untersucht.

Wir haben nun alle Resultate der FINA World Masters Championships von 1986 bis 2014 gesammelt. Während dieser Zeit gingen total 16‘160 Frauen und 18‘983 Männer in den Altersgruppen 25-29 Jahre bis 95-99 Jahre an den Start. Über die Jahre verbesserten sich die Zeiten in allen Altersgruppen.

Es zeigte sich dass die Männer in den Altersgruppen 25-29 bis 85-89 schneller waren als die Frauen. Hingegen waren die Frauen in den Altersgruppen 90-94 bis 95-99 gleich schnell wie die Männer.

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Leistungsvergleiche am Norseman

Performance and Sex Differences in ‘Isklar Norseman Xtreme Triathlon’

Die Leistungsentwicklung und der Geschlechtsunterschied wurden für Langdistanztriathleten vor allem am ‚Ironman Hawaii‘ untersucht. Seit 2003 existiert der ‘Isklar Norseman Xtreme Triathlon’ der ebenfalls über die Ironman-Distanz führt.

Im Gegensatz zum tropischen Klima auf Hawaii müssen sich die Sportler dort mit der Kälte herumschlagen: Schwimmen bei Wassertemperaturen von ~13-15°C, Radfahren bei Lufttemperaturen von ~5-20°C and Laufen bei Lufttemperaturen von ~12-28°C in der Ebene und von ~2-12°C im Ziel in Gaustatoppen.

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Empfehlungen für die Flüssigkeitszufuhr unter Belastung

Are we being drowned by overhydration advice on the Internet?

Wir wissen dass eine übermässige Flüssigkeitszufuhr potentiell gefährlich ist.

Eine amerikanische Gruppe hat auf GOOGLE gesucht was für Empfehlungen zum Thema Flüssigkeitszufuhr und Leistung existieren.

Es zeigte sich dass ein grosser Teil der Informationen im Internet empfiehlt zu viel zu trinken während Belastung.

Die vollständige Arbeit ist zu finden unter https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27548748/

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Körpergewicht und Körpertemperatur in einem Ultramarathon

The influence of hydration state on thermoregulation during a 161-km ultramarathon

Allgemein wird angenommen dass ein Verlust von mehr als 2 kg Körpergewicht das Risiko für eine Hyperthermie bei einer Ausdauerbelastung erhöht. In dieser Studie hat eine amerikanische Gruppe untersucht ob ein Verlust von zwei und mehr kg Körpergewicht zu einer Erhöhung der Körperkerntemperatur führt.

Bei dreissig Läufern an einem 100-Meilen-Lauf wurden Körpergewicht und Körperkerntemperatur vor, während und nach dem Lauf gemessen. Es zeigte sich dass die Körperkerntemperatur keinen Zusammenhang mit der Veränderung des Körpergewichts oder der Schlusszeit hatte. Hingegen zeigte sich ein Zusammenhang zwischen der Veränderung des Körpergewichts und der Wettkampfzeit indem die schnellsten Läufer am meisten an Gewicht abnahmen.

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Was passiert bei einem Radmarathon mit dem Immunsystem?

Pro- and anti-inflammatory cytokine responses to a 164-km road cycle ride in a hot environment.

Eine amerikanische Gruppe hat bei einem Radmarathon in der Hitze untersucht was mit spezifischen Interleukinen passiert.

Unter dem Strich zeigte sich das eine schnelle Schlusszeit eher zu einer Suppression des Immunsystems führt als eine eher langsame Zeit.

Die ausführliche Analyse findet man unter https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27522585/

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