Mit 70 einen Marathon unter 3 Stunden

PROFILE: How Gene Dykes ran a 2:54 marathon at age 70

Der 70-jährige US-Amerikaner Gene Dykes hat im letzten Herbst in Jacksonville, Florida, einen Marathon in 2:54:23 h:min:s gelaufen.

Diese Zeit ist die schnellste Zeit die je ein Mann in diesem Alter gelaufen ist, noch schneller als der Weltrekord für diese Altersgruppe von Ed Whitlock der im Alter von 73 Jahren eine Zeit von 2:54:48 h:min:s gelaufen ist.

Das Interview zu seinem Rekordlauf ist zu finden unter https://www.lifetimerunning.net/2018/12/profile-how-gene-dykes-ran-254-marathon.html

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Psychische Ermüdung und körperliche Leistung

The effects of mental fatigue on sport-related performance

Es ist bekannt, dass psychische Ermüdung das subjektive Ermüdungsgefühl erhöht und die kognitive Leistungsfähigkeit verringert, jedoch ist dessen Einfluss auf die körperliche Leistungsfähigkeit nach wie vor kaum verstanden.

Ziel dieses Kapitels war es, die Ergebnisse von 29 zwischen 2009 und April 2018 veröffentlichten Studien zu überprüfen und sich mit den Auswirkungen geistiger Erschöpfung auf die sportbezogene Leistung zu beschäftigen. Alle Studien zusammen genommen scheint es, dass die geistige Ermüdung die Ausdauer-, Motorik- und Entscheidungsfähigkeit beeinträchtigt. Die maximale Kraftproduktion wird jedoch bei psychischer Ermüdung nicht reduziert.

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Verdauungsprobleme im Laufen

Prevalence, Severity and Potential Nutritional Causes of Gastrointestinal Symptoms during a Marathon in Recreational Runners.

Das Ziel dieser Studie war es, die Prävalenz gastrointestinaler Symptome (GIS) bei Freizeitläufern während eines Marathonlaufs zu untersuchen und mögliche Ernährungsfaktoren, die dazu beitragen können, zu untersuchen.

Es wurden Freizeitläufer der Marathonläufe von Liverpool und Dublin rekrutiert. Nach dem Marathon wurden gastrointestinale Symptome berichtet, und die gastrointestinalen Symptome in den 7 Tagen vor dem Marathon und während des Marathons wurden anhand der gastrointestinalen Symptombewertungsskala (GSRS) untersucht.

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Ultramarathon in extremer Kälte

Maintained Hydration Status After a 24-h Winter Mountain Running Race Under Extremely Cold Conditions

Meist werden Ultraläufe in gemässigtem Klima ausgetragen. In dieser Studie wurde der Flüssigkeitshaushalt bei 20 Finishern eines 24-h-Laufes bei einer Temperatur von rund – 14 °C untersucht.

Es zeigte sich unter anderem dass erfahrene Läufer weniger tranken als weniger erfahrene Läufer und insgesamt tranken die Läufer sehr wenig pro Belastungsstunde. Obwohl die Läufer so wenig tranken blieb ihr Flüssigkeitshaushalt stabil.

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Der Einfluss eines Ultramarathons auf das Herz

Acute Responses of Novel Cardiac Biomarkers to a 24-h Ultra-Marathon

Es ist schon lange bekannt dass sich extrem lange Laufbelastungen auf das Herz auswirken.

In dieser Studie wurden verschiedene kardiale Biomarker vor, während und nach einem 24-Stunden-Lauf gemessen sowie das Herz mit Echokardiograpie untersucht.

Bei den 14 Läufern die im Schnitt um 150 km erreichten zeigten sich ein deutlicher Anstieg der Biomarker sowie eine Veränderung der diastolischen Füllung.

Der volle Artikel ist zu finden unter https://www.mdpi.com/2077-0383/8/1/57

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Flüssigkeitszufuhr bei langen Belastungen

Proper Hydration During Ultra-endurance Activities.

Der US-amerikanische Forscher Martin Hoffman aus Kalifornien hat den heutigen Stand des Wissens der Flüssigkeitszufuhr bei sehr langen Ausdauerbelastungen zusammengestellt.

Er kommt zum Schluss dass die Athleten nicht zu viel trinken dürfen und kein Grund für eine zusätzliche Zufuhr von Salz besteht.

Es besteht auch kein Grund dass ein Gewichtsverlust unter Belastung durch eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr korrigiert werden muss.

Der sehr aufschlussreiche Artikel ist zu finden unter https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30601394/

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Wer nimmt an Ultraveranstaltungen teil

Participation Trends of Ultra Endurance Events

Der deutsche Forscher Volker Scheer aus Paderborn hat die existierende Literatur zu Ultraveranstaltungen (Wettkämpfe über 6 Stunden und länger) für Laufen, Schwimmen, Radfahren, Langlauf und Triathlon untersucht.

Es zeigt sich dass die Zahl der Teilnehmer in den letzten 25 Jahren teils exponentiell zunahm. Diese Zunahme wird auf der Zahl der Frauen und der älteren Athleten zurückgeführt.

Der Artikel ist zu finden unter https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30601393/

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