Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt bei Ultraläufern

Regulation of Electrolyte and Fluid Metabolism in Multi-stage Ultra-Marathoners.

Wir haben am ‘Swiss Jura Marathon’ untersucht, ob die Prävalenz der belastungsassoziierten Hyponatriämie höher ist als bei einem einfachen Ultralauf. Die Prävalenz der Hyponatriämie war nicht höher als bei anderen Ultraläufen.

Der Verlauf der Natrium-Ausscheidung im Urin könnte darauf hinweisen, dass die belastungsassoziierten Hyponatriämie eher durch eine hormonelle Dysregulation als eine Flüssigkeitsüberladung zustande kommen könnte.

Das Abstract zur Studie ist zu finden unter https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22638835/

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Veränderung der Füsse bei Mehretappenlauf

The foot in multistage ultra-marathon runners: experience in a cohort study of 22 participants of the Trans Europe Footrace Project with mobile MRI.

Radiologen haben mit einem mobilen MRI die Füsse von Läufern am Trans-Europa-Lauf 2009 über 4,487 km untersucht.

Der Durchmesser der Achillessehne nahm dabei deutlich zu. Ebenfalls kam es zu einem nachweisbaren Ödem der Füsse.

Erstaunlicherweise entwickelten Nicht-Finisher ein ausgeprägteres Ödem der Füsse als Finisher.

Alle Details kann man nachlesen unter https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22619270/

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Körpergewicht und Geschwindigkeit über 100km

Body Mass Change and Ultraendurance Performance: A Decrease in Body Mass Is Associated With an Increased Running Speed in Male 100-km Ultramarathoners.

Generell herrscht die Meinung, man müsse bei Ausdauerbelastungen möglichst viel trinken, damit man nicht dehydriert. Insbesondere soll die Dehydratation, ausgedrückt als Abnahme des Körpergewichts, die Leistung einschränken.

Bei Ultraläufern über 100 km scheint die Situation etwas anders zu sein. Die schnellen Läufer trinken mehr als die langsamen Läufer, wahrscheinlich weil sie durch eine Crew unterstützt werden. Die vermehrte Flüssigkeitszufuhr führt aber nicht zu einer Gewichtszunahme resp. Stabilisierung des Gewichts.

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Kontrollierte Ernährung verbessert die Leistung

A scientific nutrition strategy improves time trial performance by ≈6% when compared with a self-chosen nutrition strategy in trained cyclists: a randomized cross-over study.

Wir haben in einer Laborstudie untersucht, ob eine kontrollierte Abgabe der Nahrung die Leistung verbessert gegenüber der eigenen Strategie der Athleten.

Wenn die Athleten die Nahrung kontrolliert nach Schema bekamen, so wurde die Leistung in einem Zeitfahren nach einer Ausdauerbelastung deutlich verbessert während die Sportler, die sich auf eigene Faust ernährten, schlechter abschnitten.

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Mastertriathleten und deren Ironman-Leistung

Master triathletes have not reached limits in their Ironman triathlon performance.

Wir haben am ‚Ironman Switzerland‘ von 1995-2010 die Leistungsentwicklung der Finisher zwischen 18 und 64 Jahren untersucht.

Wenn die Zeiten von 1995-2010 in Intervalle von 4 Jahren (1995-1998, 1999-2002, 2003-2006, und 2007-2010) unterteilt wurde, so haben die Masterathleten (über 40 Jahre) alle 4 Jahre zugenommen um 23%, 28%, 37% und 48%. Zudem haben sie in Schwimmen, Radfahren, Laufen sowie für die gesamte Strecke die Leistung fortlaufend verbessert.

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Vergleich von Elite- und Hobby-Ultraradfahrern

A comparison of ultra-endurance cyclists in a qualifying ultra-cycling race for Paris-Brest-Paris and Race Across America - Swiss cycling marathon.

Wir haben Ultraradfahrer die sich für ‘Paris-Brest-Paris’ qualifizieren wollen mit Ultra-Radfahrern, die sich für das ‚Race Across America‘ qualifizieren wollen verglichen bezüglich Training und Körperbau.

Es zeigte sich dass die Radfahrer in der Vorbereitung das Training offensichtlich sehr spezifisch auf das Rennen auslegten.

Die Studie ist zu finden unter https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22582679/

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Was beeinflusst die Leistung bei Langstrecken Inlineskatern?

Age, training, and previous experience predict race performance in long-distance inline skaters, not anthropometry.

Beim ‚Inline 111‘, dem längsten Inlinerennen Europas, haben wir untersucht was für Variablen die Leistung beeinflussen.

Die wichtigsten Grössen war das Alter der Athleten, die aufgewendete Zeit pro Trainingseinheit sowie die persönliche Bestzeit am ‚Inline 111‘.

Alle Details sind zu finden unter https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22582684/

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Vergleich von Ironman Triathleten und Radfahrern

A Comparison of Anthropometric and Training Characteristics among Recreational Male Ironman Triathletes and Ultra-Endurance Cyclists.

Eine ältere Studie war der Meinung, dass Ironman Triathleten bezüglich des Körperbaus sehr ähnlich seien zu Radfahrern.

Wir haben nun 83 Ironman Triathleten und 84 Langstreckenradfahrer bezüglich Körperbau und Training verglichen.

Es zeigte sich aber dass sich Ironman Triathleten und Langstreckenradfahrer bezüglich des Körperbaus deutlich voneinander unterscheiden.

Auch im Training lagen mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten vor.

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Schlafpausen verbessern Ultraleistung nicht

No Improvement in Race Performance by Naps in Male Ultra-Endurance Cyclists in a 600-km Ultra-Cycling Race.

In einem Wettkampf im Bereich der Extremausdauer gibt es verschiedene Möglichkeiten der Taktik.

Einerseits kann man bei tiefer Intensität ohne Pausen den Wettkampf durchmachen, oder man kann Pausen machen und nach einer Erholung allenfalls schneller sein. Wir haben an einem 600 km langen Radrennen untersucht, ob Fahrer mit Pausen schneller im Ziel sind als Fahrer die keine Pausen machen.

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