Keine Gewichtsabnahme bei Langstreckenschwimmern

Body composition and hydration status changes in male and female open-water swimmers during an ultra-endurance event.

Generell wird die Meinung vertreten, dass mit Schwimmen subkutanes Fett abgebaut wird. Da eine grosse Muskelmasse bewegt werde und im meist kühlen Wasser wegen der Kälte zusätzlich Fett verbraucht werden solle, müsse es zu einem Abbau an Fett führen.

Wir haben bei 20 Männern und 11 Frauen beim Marathonschwimmen im Zürichsee untersucht, was nach rund 27 km Schwimmen bezüglich des Fettgewebes passiert.

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Zuviel trinken macht dicke Füsse

An increased fluid intake leads to feet swelling in 100-km ultra-marathoners - an observational field study.

Das Phänomen, dass Langstreckenathleten Schwellungen entwickeln, wurde schon in den Siebzigerjahren durch Williams untersucht und beschrieben.

Die Forscher haben damals einen Anstieg des extrazellulären Wassers nachgewiesen, konnten aber die Ursache nicht erklären. Die Ödeme wurden als mögliche Ursache für das Lungenödem in grosser Höhe betrachtet.

Wir haben nun bei 76 Ultraläufern einen klaren Zusammenhang zwischen Flüssigkeitszufuhr und Volumen der Füsse zeigen können: Je grösser die Flüssigkeitszufuhr, desto eher kommt es zu einer Schwellung der Füsse.

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Einfluss von Geschlecht und Alter am Powerman Zofingen

Gender difference and age-related changes in performance at the long-distance duathlon

Wir haben den Einfluss von Geschlecht und Alter auf die Leistung am ‚Powerman Zofingen‘ für die Jahre 2002-2011 untersucht.

In diesen 10 Jahren zeigte sich keine Leistungsverbesserung in den Top10. Frauen war im Schnitt 16% langsamer als die Männer.

Die schnellsten Zeiten wurden zwischen 25 und 39 Jahren erzielt.

Alle Details sind zu finden unter https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22450258/

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Bestimmung von Muskel- und Fettmasse

A comparison of fat mass and skeletal muscle mass estimation in male ultra-endurance athletes using bioelectrical impedance analysis and different anthropometric methods.

Zur Bestimmung von Muskel- und Fettmasse gibt es sehr aufwendige Methoden wie MRI, DEXA oder Unterwasserwiegen.

ann gibt es ganz einfache und praktikable Methoden wie Bestimmung der Hautfaltendicken und bioelektrische Impedanzanalyse (BIA).

Wir haben bei über 200 Männern die praktisch einfachen Methoden der Hautfaltendicke und der BIA miteinander verglichen.

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Was passiert bei einem 10-fachen Ironman im Flüssigkeitshaushalt?

Effect of a multistage ultraendurance triathlon on aldosterone, vasopressin, extracellular water and urine electrolytes.

Jeder Athlet im Ultrabereich hat schon an sich oder an Mitstreitern gesehen dass Hände und/oder Füsse aufschwellen und bisweilen gar das Gesicht aufgedunsen wird.

In Analogie zur belastungsassoziierten Hyponatriämie, bei der das Hormon Vasopressin mitspielen könnte, haben wir am 10-fachen Ironman von Mexico 2009 Hormone und Elektrolyte im Urin bestimmt sowie das extrazelluläre Wasser bestimmt.

Wir gingen davon aus, dass ein Zusammenhang zwischen dem Anstieg des extrazellulären Wassers und der Veränderung der Hormone der Regulation des Wasser- und Elektrolythaushaltes besteht.

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Anthropometry and Split Performance in Male Ironman Triathletes

Körperbau und Wettkampfzeiten bei Ironman-Triathleten

Wir haben anhand eines grösseren Kollektivs von Ironman-Triathleten untersucht, welche Charakteristika des Körperbaus für welchen Abschnitt bei einem Ironman von Bedeutung sind.

Ein tiefes Körpergewicht, ein tiefer Body Mass Index, und ein tiefes Körperfett korrelierten sowohl mit der Gesamtzeit wie mit der Marathonzeit.

Zusätzlich waren die Umfänge des Oberarms wie des Oberschenkels mit der Marathonzeit assoziiert.

Die Details dazu sind zu finden unter https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22375214/

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Relative improvements in endurance performance with age- Ironman Hawaii

Leistungsverbesserung von Mastertriathleten am Ironman Hawaii

Von 1986-2010 hat die Zahl an Mastertriathleten (über 40 Jahre alt) am Ironman Hawaii zugenommen, während die Zahl der Triathleten jünger als 40 Jahre abnahm. Männliche Triathleten über 44 Jahre und weibliche Athleten über 40 Jahre konnten im Laufe dieser 25 Jahre ihre Leistung deutlich verbessern.

In den Altersgruppen 40-44 Jahre bis 55-59 Jahre nahm der Unterschied der Leistung zwischen den Geschlechtern signifikant ab.

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