Death and Cardiac Arrest in U.S. Triathlon Participants, 1985 to 2016: A Case Series
Sofa-Sportler oder Nicht-Sportler sind ja häufig der Meinung dass sich Sportler Schaden zufügen und Sport auch sehr tödlich sein kann. Anhand von Todesfällen an Triathlon- Wettkämpfen hat eine amerikanische Gruppe untersucht, wie häufig Herztodesfälle an einem Triathlon vorkommen.
Zu diesem Zweck haben sie alle Triathlons in den USA von 1985 bis 2016 ausgewertet. Anhand des ‘U.S. National Registry of Sudden Death in Athletes’ und der Zusammenstellungen von USA Triathlon (USAT) konnten diese Todesfälle eruiert werden.
Insgesamt wurden 135 aussergewöhnliche Todesfälle registriert wie plötzlicher Tod, erfolglose Reanimation oder Unfall.
Dabei handelte es sich in 85% um Männer mit einem mittleren Alter um 47 Jahre. Während dem Schwimmen starben 90 Triathleten, während dem Radfahren 7, während dem Laufen 15 und nach dem Rennen 8. 15 der tödlichen Unfälle ereigneten sich auf der Radstrecke. Die Inzidenz für einen Unfalltod resp. Herztod unter den 4‘776‘443 Triathleten war 1.75% pro 100‘000 Teilnehmer, etwas höher für die Männer mit 2.40% als für die Frauen mit 0.74%.
Bei den Männern stieg das Risiko mit zunehmendem Alter und war für Athleten über 60 relativ hoch mit 18.6% pro 100‘000 Teilnehmer.
Die Inzidenz war für kurze, mittlere und längere Rennen etwa gleich hoch. 27 der 61 Verstorbenen hatten eine Autopsie, dabei fanden sich vor allem verkalkte Herzkranzgefässe oder Kardiomyopathien.
Die Arbeit findet sich unter https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28975231/