Positive pacing in elite IRONMAN triathletes
Pacing beschreibt wie ein Sportler bei einer Ausdauerbelastung seine Geschwindigkeit verändert.
Allgemein geht man davon aus dass bei einer längerdauernden Belastung die Geschwindigkeit immer mehr abnimmt, was für Ironman-Triathleten bisher noch nicht untersucht wurde. Wir haben anhand von 13 Ironman-Triathlon aus dem Jahr 2014 die 100 schnellsten Finisher näher analysiert. Bei fast 1‘400 Finishern haben wir gegen 8‘000 Zwischenzeiten auf der Radstrecke und fast 12‘000 Zwischenzeiten auf der Laufstrecke ausgewertet.
Es zeigte sich in 10 der 13 Wettkämpfe dass Athleten auf der Radstrecke an Geschwindigkeit einbüssten, während auf der Laufstrecke in allen analysierten Wettkämpfen die Geschwindigkeit abnahm. Auf der Radstrecke nahm die Geschwindigkeit bei den Frauen deutlich mehr ab als bei den Männern während es auf der Laufstrecke keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern gab.
Unter dem Strich kommt es bei einem Ironman-Triathlon zu einer Abnahme der Geschwindigkeit beim Radfahren und Laufen (entsprechend einem positiven Pacing) wobei kein Unterschied zwischen den Geschlechtern besteht.
Die ganze Arbeit ist zu finden unter https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27817192/