Analysis of sex differences in open-water ultra-distance swimming performances in the FINA World Cup races in 5 km, 10 km and 25 km from 2000 to 2012
Aktuelle Arbeiten zu Langstreckenschwimmen zeigen dass sich die Frauen zunehmend den Männern annähern können je länger die Schwimmstrecke ist. Wir gehen davon aus dass das durch ‚Windschattenschwimmen‘ ermöglicht wird.
Bei Eliteschwimmern an Weltcuprennen müssten also die Frauen den Unterschied zu den Männern von 5 km zu 25 km deutlich reduzieren können. Wir haben nun die Leistung der Schwimmer an den Weltcuprennen der FINA von 2000 bis 2012 untersucht. Die schnellsten Schwimmer konnten über die Jahre ihre Leistung nicht verbessern.
Nimmt man die 10 schnellsten pro Jahr, so wurden über 5 km die Männer langsamer, über 10 km und 25 km die Frauen schneller. Bestimmt man den Unterschied zwischen den Schnellsten, so lag für alle Strecken keine Veränderung des Unterschieds über die Jahre vor. Bei den 10 Schnellsten pro Jahr blieb der Unterschied über 5 km unverändert bei rund 7.6%, sank über 10 km auf 1.2% ab und stieg über 25 km auf 9.6% an.
Es scheint dass die lineare Abnahme des Leistungsunterschieds über 10 km darauf hinweist dass die Frauen auf dieser Strecke die Männer einholen könnten, aber nicht über 25 km wo der lineare Verlauf des Unterschieds eher darauf hinweist dass die Frauen über diese Strecke die Männer nie einholen werden.
Alle Details sind nachzulesen unter https://bmcsportsscimedrehabil.biomedcentral.com/articles/10.1186/2052-1847-6-7