Gastrointestinal Complaints and Correlations with Self-Reported Macronutrient Intake in Independent Groups of (Ultra)Marathon Runners Competing at Different Distances
Diese Studie untersuchte die Unterschiede bei gastrointestinalen und belastungsbedingten Beschwerden zwischen Gruppen von Läufern, die in unterschiedlichen Laufstrecken miteinander konkurrierten, unter Verwendung webbasierter Fragebögen.
Insgesamt wurden von 89.3% der Läufer schwere Beschwerden während des Rennens gemeldet, verglichen mit 70.6% nach dem Rennen.
Signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen wurden für Marathonläufer und Ultramarathonläufern beschrieben.
Während des Wettbewerbs berichteten die Läufer über Harndrang (47.7%), Muskelkrämpfe (43.6%) und Aufstoßen (43.6%). Die Prävalenz von Völlegefühl, Blähungen, Seitenschmerzen und Schwindel war bei verschiedenen Laufstrecken unterschiedlich.
Es gab kleine bis mittlere negative Korrelationen zwischen Nahrungsaufnahme und Flüssigkeitsaufnahme und gastrointestinalen Beschwerden.
Nach dem Wettkampf (12 h) gaben 70.6% der Teilnehmer Beschwerden an, wobei Muskelkrämpfe (47.6%), Windabgänge (19.0%) und Blähungen (12.7%) am häufigsten auftraten. Die Häufigkeit von Aufstoßen, Übelkeit, Magenkrämpfen und Muskelkrämpfen unterschied sich zwischen den Distanzen.
Es gab kleine bis hohe positive Korrelationen zwischen Beschwerden während und nach dem Wettkampf.
Zusammenfassend berichteten Läufer aller Distanzen über eine hohe Prävalenz von gastrointestinalen Beschwerden und anderen Belastungsbeschwerden.
Es gab einige kleine Unterschiede in Bezug auf die Art der Meldung und die Schwere der Beschwerden zwischen den Distanzen.
Die Ergebnisse zeigten geringe bis starke Korrelationen zwischen Beschwerden während und nach dem Wettkampf und mit der Nährstoffaufnahme, ohne ein klares ähnliches Muster für alle Entfernungen.
Die ganze Arbeit ist zu finden unter https://www.mdpi.com/2075-4663/7/6/140