Chest pain in an elite master ultra-marathon runner: a case report with a follow-up on his subsequent athletic activity
Das Ultra-Marathon-Laufen erfreut sich zunehmender Beliebtheit, und die Zahl der Master-Ultra-Marathon-Läufer wächst jährlich.
Diese Studie zeigt einen Fall eines 51-jährigen, sehr erfahrenen Langstreckenläufers (Körpermasse 65,1 kg, Körpergröße 168 cm), der 2010 an einem 48-Stunden-Ultra-Marathon-Rennen teilgenommen hat, aber aufgrund akuter Herzprobleme nach 16 Stunden Laufen und einer Strecke von 129 km aus dem Rennen ausschied.
Zwei Wochen nach dem Rennen wurde eine intensive Herzuntersuchung durchgeführt, um den Ausfall aufgrund von Brustschmerzen zu erklären.
Ein Elektrokardiogramm mit 12 Ableitungen, eine transthorakale 2D-Echokardiographie in 3 apikalen Projektionen des linken Ventrikels, eine Computertomographie der Brust, eine invasive Koronarangiographie und ein Test zur maximalen Sauerstoffaufnahme wurden durchgeführt. Das 12-Kanal-EKG zeigte eine negative T-Welle in III und aVF ohne morphologische Anomalien. Die echokardiographischen Untersuchungen zeigten eine normale Größe und Funktion der Herzkammern sowie eine normale Struktur und Funktion der Klappen. Es wurde nur eine triviale Mitral- und Trikuspidalinsuffizienz beobachtet.
Die invasive Koronarangiographie zeigte - aufgrund eines erhöhten Kalziumwerts im CT - nur eine nicht signifikante systolische dynamische Verengung im achten Segment der linken anterioren absteigenden Arterie aufgrund einer Muskelbrücke.
Die körperlichen Leistungsmerkmale des Athleten und eine Nachverfolgung seiner sportlichen Aktivitäten zeigten, dass die Herzprobleme, die er während des Ultra-Marathon-Rennens hatte, ihn nicht daran hinderten, im Sport aktiv zu sein.
Der Fallbericht ist zu finden unter http://ijomeh.eu/CHEST-PAIN-IN-AN-ELITE-MASTER-ULTRA-MARATHONER-A-CASE-REPORT-WITH-A-FOLLOW-UP-ON,119231,0,2.html