Stimmungsänderungen und kognitive Leistung vor und nach einem 100 km nächtlichen Ultramarathon

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Changes of Mood and Cognitive Performance before and after a 100 km Nighttime Ultramarathon Run

Ultramarathons werden zu einem immer beliebteren Ausdauersport. Jahr für Jahr steigen die Anforderungen an die Fähigkeiten und die Ausdauer der Athleten.

Ultramarathons belasten besonders die psychologische Funktionsweise von Sportlern.

In dieser Studie wurden die Beziehungen zwischen der Teilnahme an einem nächtlichen Ultramarathon und Veränderungen der Stimmung und der kognitiven Funktionen untersucht.

Die Studie umfasste 20 erfahrene Läufer im Alter von 26 bis 57 Jahren mit Erfahrung. Es waren 18 Männer und 2 Frauen.

Die Stimmungszustände wurden zweimal gemessen, kurz vor dem Start des Laufs und kurz nach dem Überqueren der Ziellinie, wobei die polnische Version der UMACL UWIST Mood Adjective Checklist von Mathews, Chamberlain und Jones verwendet wurde.

Zur Beurteilung der kognitiven Funktionen wurden der Stroop-Farb- und Worttest und der Subtest “Vorwärtsstellenspanne” der Wechsler Adult Intelligence Scale verwendet.

Wir beobachteten statistisch signifikante Stimmungsschwankungen der Läufer: Die mit dem erlebten Stress verbundene angespannte Erregung war vor dem Lauf signifikant höher als unmittelbar nach dem Ziel. Darüber hinaus beobachteten wir eine Verbesserung der kognitiven Funktionen nach Abschluss der 100 km.

Die ganze Arbeit ist zu finden unter https://www.mdpi.com/1660-4601/17/22/8400