Swimming-induced pulmonary edema: current perspectives
Mit der wachsenden Beliebtheit von Wassersportarten werden Fälle von Swimming-induced pulmonary edema (SIPE) zunehmend anerkannt.
SIPE, eine möglicherweise lebensbedrohliche Erkrankung, ist eine akute Ursache für Atemnot bei Sportlern.
Es wurde häufig bei Tauchern, Schwimmern und Triathleten beschrieben und ist nach dem Eintauchen in Wasser durch Symptome und Anzeichen eines Lungenödems gekennzeichnet.
Es ist wichtig zu wissen, dass die Symptome der Athleten ein breites Spektrum aufweisen können, von leichter Atemnot bis hin zu schwerer Dyspnoe, Hämoptyse und Hypoxie.
In den meisten Fällen lösen sich die Symptome innerhalb von 48 Stunden nach dem Austritt aus dem Wasser rasch auf.
Jüngste Fortschritte beim Verständnis der Pathophysiologie von SIPE, insbesondere hinsichtlich erhöhter pulmonaler Gefäßdrücke, haben begonnen, diesen schwer fassbaren Zustand klarer zu erklären und seine prädisponierenden Faktoren zu unterscheiden.
Es ist wichtig, dass Veranstalter und Athleten SIPE kennen. Das sofortige Erkennen ist nicht nur erforderlich, um ein Ertrinken zu verhindern, sondern auch, um eine angemessene medizinische Behandlung und nachfolgende Ratschläge hinsichtlich der Rückkehr zum Schwimmen und des Rückfallrisikos durchzuführen.
Die vorliegende Arbeit bietet eine aktuelle Perspektive auf SIPE hinsichtlich der Inzidenzrate, des aktuellen Verständnisses der Pathophysiologie, der klinischen Präsentation, der medizinischen Behandlung, der Rezidivraten und der Ratschläge zur Rückkehr zum Sport.
Die ganze Arbeit ist zu finden unter https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=39556