Kardiale Biomarker im Ultramarathon

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Blood cardiac biomarkers responses are associated with 24 h ultramarathon performance.

Die klinische Bedeutung der Reaktion von Herzbiomarkern bei Ultra-Läufern ist nicht vollständig geklärt, da die Läufe in Bezug auf Strecke und Dauer variieren und die Wettbewerber die Laufintensität entsprechend der individuellen Laufkapazität modulieren.

Das Ziel dieser Studie war es, die Beziehung zwischen der selbst gewählten Trainingsintensität und Herzbiomarkern zu untersuchen, indem erfahrene (N=11) und unerfahrene (N=14) Läufer verglichen werden, die einen 24-Stunden-Ultramarathon mit signifikanten Unterschieden in der Leistung beenden können. Herzbiomarker (CKMB / totalCK, cTnT und NT-proBNP), Entzündungsmarker (Leukozyten und CRP) und Cortisol wurden vor und nach einer 24-Stunden-Ultramarathon analysiert.

Erfahrende Läufer beendeten das Rennen mit einer signifikanten längeren Distanz als unerfahrene Läufer (158,8±15,8 gegenüber 116,8±10,3 km).

Die Auswertung zeigte eine signifikante Wechselwirkung zwischen Zeit und Leistungsniveau mit einem größeren Anstieg von cTnT, NT-proBNP und Cortisol in der Gruppe der erfahrenen Läufer. CKMB / totalCK nahm ab, während Leukozyten und CRP in beiden Gruppen anstiegen. Es wurden Korrelationen zwischen zurückgelegter Distanz und Cortisol, CKMB, cTnT oder NT-proBNP gefunden. Cortisol und NT-proBNP waren ebenfalls signifikant korreliert.

Obwohl es keine eindeutigen Hinweise auf ein Herzrisiko gibt, wenn kardiale Biomarker mit klinischen Grenzwerten verglichen werden, sind kardiale Biomarker mit der Laufleistung und der Reaktion des Hypophysen-Nebennierenrinden-Systems verbunden.

Bei erfahrenen Läufern deuten höhere Spiegel an kardialen Biomarkern und Cortisol auf ein hämodynamisch stärker belastetes Herz bei längerem Ausdauertraining hin.

Der ganze Artikel ist zu finden unter https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31338451/