Hyponatriämie bei Schwimmer

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Exercise-Associated Hyponatremic Encephalopathy in an Endurance Open Water Swimmer

Allgemein ist bekannt dass seine zu hohe Flüssigkeitszufuhr während körperlicher Belastung zu einer Verdünnungshyponatriämie führt, im Klartext sinkt das Natrium im Blut.

Wenn man zu viel trinkt – weil es heiss ist und/oder weil gesagt wird man müsse viel trinken um nicht zu dehydrieren – kann das schwerwiegende Folgen haben. Eine australische Forschergruppe hat einen Fall einer Langstreckenschwimmerin bei einem 20 km Schwimmen im Ozean.

Die zu hohe Flüssigkeitszufuhr führte zu einer belastungsassoziierten hyponatriämischen Enzephalopathie mit Veränderung des Bewusstseinszustands. Das Natrium lag zu diesem Zeitpunkt bei 119 mmol/l.

Sie musste im Spital intensivmedizinische überwacht werden, konnte aber dann gesund nach Hause gehen.

Obwohl solche Fälle relativ selten sind zeigt es doch dass eine unkontrollierte Flüssigkeitszufuhr schwerwiegende Folgen haben kann.

Der Fallbericht ist zu finden unter https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25443755/