Ernährung bei Extremausdauer

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Considerations for ultra-endurance activities: part 1- nutrition

Extremausdauerbelastungen stellen einzigartige Herausforderungen dar, die über die Ermüdung hinaus durch suboptimale Ernährung während erhöhter Anforderungen und beeinträchtigter Magen-Darm-Funktion verstärkt werden können.

Die Ermüdungsursachen bei Extremausdauerbelastungen sind multifaktoriell bedingt.

Mechanismen können jedoch möglicherweise zentrale oder periphere Ermüdung, thermische Belastung, Dehydratation und/oder die Erschöpfung des endogenen Glykogenspeichers umfassen.

Wenn die Extremausdauerbelastung lang genug ist (z. B. ≥ 10 Stunden) und die Intensität niedrig genug ist (z. B. 45–60% der maximalen Sauerstoffaufnahme), ist es bioenergetisch plausibel, dass die ketogene Anpassung der Extremausdauerbelastung zu verbessern.

Umgekehrt hat die wissenschaftliche Literatur immer wieder gezeigt, dass tägliche Aufnahme von Kohlenhydraten (3–12 g/kg/Tag) und Kohlenhydrataufnahme unter Belastung (30–110 g/h) bei Extremausdauerbelastungen die Leistung verbessern können.

In Anbetracht der gastrointestinalen Symptome, die bei Extremausdauerbelastungen üblich sind, können wirksame Präventions- und Behandlungsstrategien für die Ernährung funktionale, histologische, systemische und symptomatische Vorteile bieten.

Alles in allem ist eine bewährte und individualisierte Energiezufuhr erforderlich, um die Leistung bei Extremausdauerbelastungen zu optimieren.

Der interessante Artikel ist zu finden unter https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30056753/